Generative Engine Optimization: damit die KI dich nennt

Immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Gemini oder die KI-Antworten bei Google, statt zehn blaue Links zu lesen. Ich sorge dafür, dass deine Seiten in solchen Antworten als Quelle auftauchen. Und ich rechne das nicht extra ab.

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Hand hält ein Smartphone mit einem geöffneten KI-Assistenten

Was sich für dich gerade ändert

Über deinem alten Ranking steht heute oft ein Kasten mit einer fertigen Antwort.

Wer dort als Quelle steht, bekommt den Klick. Wer nicht, rutscht optisch nach unten, ohne eine Position verloren zu haben.

Dazu kommen die Assistenten selbst. Menschen fragen ChatGPT nach einem Anbieter, einem Preis oder einem Vorgehen und hören drei Namen. Steht deiner nicht dabei, existierst du in dem Gespräch nicht.

Genau darum geht es hier: um dieselbe Sichtbarkeit an einem neuen Ort.

Warum das keinen Aufpreis kostet

In Googles eigener Dokumentation steht, was für die KI-Funktionen nötig ist.

In der Dokumentation zu den KI-Funktionen steht es wörtlich: Es gibt keine zusätzlichen technischen Anforderungen. Eine Seite muss indexiert sein und mit einem Snippet erscheinen dürfen, mehr verlangt Google nicht. Die üblichen SEO-Grundlagen bleiben laut Google weiterhin sinnvoll.

Der Grund liegt auf der Hand: Suche und KI-Antworten greifen auf dieselbe Grundlage zu. Wer organisch schwach steht, taucht dort auch nicht auf.

Es ist dieselbe Arbeit an derselben Website. Also steckt sie im Preis der SEO-Betreuung und nicht in einer zweiten Rechnung.

Woran ich dafür arbeite

Vier Schritte, die in der laufenden Betreuung jeden Monat wiederkehren.

  1. Messen, wo die Systeme dich heute nennen

    Ich stelle den Systemen die Fragen, die deine Kundschaft stellen würde, und protokolliere, wen sie nennen.

    Daraus entsteht ein Ausgangswert: bei welchen Fragen du auftauchst, bei welchen dein Wettbewerb steht und bei welchen niemand aus deiner Branche vorkommt.

  2. Inhalte zitierbar bauen

    Sprachmodelle greifen Abschnitte heraus, die eine Frage direkt beantworten. Also steht die Antwort oben, und die Überschrift ist die Frage.

    • Antwort im ersten Absatz, nicht nach der Einleitung
    • Überschriften als echte Fragen
    • Zahlen mit Quelle und Datum
    • Ein Thema pro Seite, ohne Dopplung
  3. Technik, die Maschinen sauber lesen

    Strukturierte Daten, saubere Überschriftenhierarchie, schnelle Auslieferung, korrekte Sprachauszeichnung.

    Nichts davon ist KI-spezifisch. Es ist die Grundlage, an der viele Seiten scheitern.

  4. Nachprüfen und nachschärfen

    Jeden Monat stelle ich dieselben Fragen erneut und vergleiche die Antworten mit dem Vormonat.

    Wo du dazugekommen bist, baue ich aus. Steht dort weiter jemand anderes, sehe ich mir seine Quelle an.

Was du dafür nicht brauchst

  • Keine llms.txtEine Extra-Textdatei für Sprachmodelle ist keine Voraussetzung.
  • Kein KI-SchemaEs gibt kein eigenes Markup, das dich in Antworten hebt.
  • Kein zweites BudgetFür dieselbe Arbeit zahlst du nicht zweimal.
  • Kein Tool-AboDie Prüfung läuft über echte Abfragen, nicht über eine Kennzahl aus dritter Hand.

Was du brauchst, ist eine Website, die organisch trägt. Alles Weitere folgt daraus.

Fragen zur KI-Sichtbarkeit

GEO bedeutet, dass ChatGPT, Gemini und die KI-Antworten bei Google deine Inhalte als Quelle verwenden. Messbar ist das bisher nur zum Teil, und die Arbeit dahinter ist dieselbe wie für gute organische Positionen.

Was ist Generative Engine Optimization?

GEO ist die Arbeit daran, dass generative Systeme deine Inhalte als Quelle verwenden. Gemeint sind ChatGPT, Gemini, Perplexity und die KI-Antworten in der Google-Suche. Eine ausführliche Erklärung steht im Beitrag GEO-Optimierung.

Was ist der Unterschied zwischen SEO, GEO und AEO?

SEO zielt auf Positionen in der Ergebnisliste, AEO auf die direkt beantwortete Frage, GEO auf die Nennung in einer generierten Antwort. In der Praxis überlappen sich die drei stark. Die Abgrenzung erkläre ich im Beitrag SEO, GEO und AEO.

Wie werde ich in ChatGPT gefunden?

Über Inhalte, die eine Frage klar beantworten, und über eine Website, der die Systeme trauen. Sprachmodelle greifen bei aktuellen Fragen auf die Suche zu, deshalb entscheidet organische Stärke mit. Der Weg dahin steht im Beitrag In ChatGPT gefunden werden.

Kann man KI-Sichtbarkeit messen?

Teilweise. Für die KI-Antworten bei Google lässt sich prüfen, ob deine Domain als Quelle erscheint. Bei den Assistenten selbst gibt es keine offizielle Statistik, deshalb messe ich über wiederholte, gleich formulierte Abfragen. Das ist eine Stichprobe, keine vollständige Zahl, und ich weise sie auch so aus.

Lohnt sich das für ein kleines Unternehmen?

Wenn du ohnehin bei Google vorne stehen willst: ja, weil es dieselbe Arbeit ist. Als Einzelmaßnahme ohne organische Grundlage bringt es nichts. Genau deshalb verkaufe ich es nicht getrennt.

Willst du wissen, ob du zitiert wirst?

Schreib mir deine Website und zwei, drei Fragen, die deine Kundschaft stellt. Ich prüfe es und melde mich innerhalb von zwei Werktagen.

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