SEO selber machen: Schritt-für-Schritt-Checkliste für kleine Unternehmen.
Ich bin Radu Malain und helfe mit Blixmedia kleinen Unternehmen in Kassel und Nordhessen dabei, bei Google gefunden zu werden. Eine Frage bekomme ich immer wieder: Kann ich SEO selber machen, oder brauche ich dafür zwingend eine Agentur? Die ehrliche Antwort findest du in dieser Checkliste.

Ja, du kannst SEO selber machen. Du brauchst dazu kein großes Budget und keine Agentur. Was du brauchst: die richtigen Grundlagen, etwas Zeit und ein konkretes System. Diese Checkliste zeigt dir Schritt für Schritt, wo du anfängst und worauf es wirklich ankommt.
Kann ich SEO wirklich selber machen? (Ehrliche Einschätzung)
Ja, du kannst SEO selber machen. Du brauchst dafür keine teure Agentur. Was du brauchst, ist Zeit, ein paar kostenlose Tools und ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Google Seiten bewertet. Für kleine Unternehmen und Selbstständige reichen die Grundlagen oft aus, um sichtbar zu werden.
SEO ist kein Hexenwerk, aber es ist auch keine Einmal-Aufgabe, die du in einem Nachmittag abhakst. Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Du wirst nicht nach drei Tagen auf Seite 1 bei Google stehen. Wer das verspricht, lügt dich an.
Was du realistisch erwarten kannst: Wenn du konsequent an den Grundlagen arbeitest, wirst du nach drei bis sechs Monaten erste Verbesserungen in den Google-Rankings sehen. Das gilt besonders dann, wenn du in einem lokalen Markt tätig bist, also zum Beispiel als Handwerker, Therapeutin oder Dienstleister in Kassel oder Nordhessen. Lokale Konkurrenz ist oft schwächer als nationale, und du kannst mit soliden Grundlagen echte Ergebnisse erzielen.
Lies dazu auch meinen Ratgeber SEO für Selbstständige, der sich speziell an Einzelunternehmer richtet.
Was du brauchst, bevor du anfängst (Zeit, Tools, Grundverständnis)
Bevor du anfängst, brauchst du drei Dinge: genug Zeit (plane zwei bis vier Stunden pro Woche ein), die richtigen kostenlosen Tools und ein Grundverständnis davon, wie Google Seiten bewertet. Als Tools reichen die Google Search Console, Google Analytics, der Keyword Planner und Ahrefs Webmaster Tools, für WordPress zusätzlich RankMath oder Yoast.
Bevor du anfängst, braucht dein Unternehmen drei Dinge:
- Zeit. Plane mindestens zwei bis vier Stunden pro Woche für SEO ein. Weniger reicht am Anfang nicht, um Schwung aufzubauen.
- Die richtigen Tools. Du brauchst kein teures Abo. Die kostenlosen Tools reichen für den Start vollkommen aus.
- Ein Grundverständnis dafür, wie Google funktioniert. Google bewertet Seiten nach drei Faktoren: technische Qualität, Inhaltsqualität und Autorität (gemessen durch Verlinkungen von anderen Websites).
Die wichtigsten kostenlosen SEO-Tools für Anfänger
| Tool | Kostenlos | Wofür |
|---|---|---|
| Google Search Console | Ja | Rankings, Indexierungsfehler, Sitemaps, welche Keywords du schon rankst |
| Google Analytics (GA4) | Ja | Traffic messen, Nutzerverhalten verstehen, Ziele setzen |
| Google Keyword Planner | Ja (mit Ads-Konto) | Suchvolumen von Keywords prüfen, neue Keyword-Ideen finden |
| Ahrefs Webmaster Tools | Ja (für deine eigene Domain) | Backlinks prüfen, technische Fehler finden, Keywords sehen |
| PageSpeed Insights | Ja | Ladezeit und Core Web Vitals prüfen (LCP, CLS) |
| RankMath oder Yoast (WordPress) | Ja (Basisversion) | On-Page SEO direkt im WordPress-Editor optimieren |

Schritt 1: Google Search Console einrichten und erste Daten lesen
Melde dich bei der Google Search Console an, füge deine Domain als Property hinzu, reiche deine XML-Sitemap ein und warte sieben bis vierzehn Tage. Dann siehst du im Leistungsbericht, welche Seiten schon ranken und welche Indexierungsfehler es gibt.
Die Google Search Console ist dein wichtigstes SEO-Werkzeug und komplett kostenlos. Hier siehst du, wie Google deine Website sieht. Richte sie so ein:
- Geh auf search.google.com/search-console und füge deine Domain als Property hinzu.
- Bestätige den Besitz deiner Website, zum Beispiel über den DNS-Eintrag oder eine HTML-Datei.
- Reiche deine XML-Sitemap ein. Bei WordPress erstellt RankMath sie automatisch unter yourdomain.de/sitemap_index.xml.
- Warte sieben bis vierzehn Tage, dann hast du erste Daten.
- Schau im Bericht „Leistung“, welche Seiten schon Klicks bekommen und für welche Keywords du auf Seite 2 oder 3 stehst (Position 11-30). Diese Seiten sind deine schnellsten Gewinner.
- Prüfe den Bericht „Seiten“ auf Indexierungsfehler. Jede Seite mit dem Status „Nicht indexiert“ ist eine Seite, die Google nicht zeigt.
Außerdem solltest du die robots.txt deiner Website prüfen. Diese Datei sagt Google, welche Seiten gecrawlt werden dürfen. Blockiere dort nie aus Versehen wichtige Seiten.
Schritt 2: Keyword-Recherche mit kostenlosen Tools
Bei der Keyword-Recherche findest du heraus, welche Begriffe deine Zielgruppe bei Google eingibt. Nutze dafür den Google Keyword Planner oder Ahrefs Webmaster Tools, achte auf Suchvolumen und Suchintention und wähle Longtail-Keywords mit geringer Konkurrenz.
Keyword-Recherche bedeutet: Du findest heraus, welche Wörter deine Zielgruppe bei Google eingibt, wenn sie nach deiner Leistung sucht. Dabei achtest du auf drei Dinge:
- Suchvolumen: Wie oft wird ein Begriff pro Monat gesucht? Ein Begriff mit 50 Suchen pro Monat ist für ein lokales Unternehmen oft wertvoller als ein Begriff mit 10.000 Suchen, bei dem du keine Chance hast.
- Keyword Difficulty (KD): Wie stark ist die Konkurrenz für diesen Begriff? Mit einem neuen KD-Wert unter 20 kannst du als kleines Unternehmen realistische Chancen auf eine gute Position haben.
- Suchintention: Was will die Person, die diesen Begriff eingibt? Jemand, der „SEO Kassel“ sucht, will eine Agentur beauftragen. Jemand, der „SEO selber machen“ sucht, will lernen. Dein Inhalt muss zur Absicht passen.
Für kleine Unternehmen empfehle ich, mit Longtail-Keywords zu starten. Das sind längere Suchanfragen mit weniger Konkurrenz, zum Beispiel „Steuerberater Kassel Gewerbebetrieb“ statt nur „Steuerberater“. Longtail-Keywords haben weniger Suchvolumen, aber wer sie sucht, meint es ernst.
Wichtig: Jede Seite deiner Website sollte genau ein Thema und damit ein primäres Keyword haben. Das nennt man das „eine Seite, ein Thema“-Prinzip. Wenn du mehrere verwandte Themen abdecken willst, baue dafür separate Seiten oder Blogartikel, die du intern verlinkst. Dieses Konzept nennt sich Cornerstone Content oder Pillar Pages: eine Hauptseite zum übergeordneten Thema mit mehreren verlinkten Unterseiten zu Detailfragen.
Schritt 3: On-Page-SEO, Titel, Meta-Beschreibung und Inhalt optimieren
On-Page-SEO bedeutet, dass du Titel, Meta-Beschreibung, H1 und Inhalt so optimierst, dass Google versteht, worum es auf der Seite geht. Dein Hauptkeyword gehört in den Title Tag, in die H1 und in den ersten Absatz, ohne dass du es unnatürlich oft wiederholst.
On-Page-SEO ist alles, was du direkt auf deiner Seite kontrollierst. Geh für jede wichtige Seite diese Punkte durch:
- Title Tag (50 bis 55 Zeichen): Das ist der blaue Text, den Google in den Suchergebnissen anzeigt. Dein Hauptkeyword gehört hier hinein, möglichst am Anfang. Beispiel: „SEO Kassel | Radu Malain, Blixmedia“.
- Meta-Beschreibung (135 bis 140 Zeichen): Der kurze Text unter dem blauen Link. Er beeinflusst das Ranking nicht direkt, aber er entscheidet, ob jemand auf dein Ergebnis klickt. Beschreibe klar, was der Besucher auf deiner Seite findet, und füge einen konkreten Nutzen ein.
- H1-Überschrift: Jede Seite hat genau eine H1, die das Hauptkeyword enthält und das Thema klar benennt.
- H2- und H3-Überschriften: Gliedere den Inhalt logisch. Benutze Unterüberschriften, damit Leser schnell finden, was sie suchen. Verwende dabei auch verwandte Begriffe und häufige Fragen als Überschriften.
- Keyword im Text: Dein Hauptkeyword soll im ersten Absatz, in einer Überschrift und an weiteren natürlichen Stellen vorkommen. Schreib für Menschen, nicht für Roboter. Keyword-Stuffing (dasselbe Wort zehnmal wiederholen) schadet mehr als es nützt.
- Interne Verlinkung: Verlinke verwandte Seiten deiner Website miteinander. Das hilft Google, die Struktur zu verstehen, und verteilt die Autorität (auch „Linkjuice“ genannt) auf wichtige Seiten.
- URL-Struktur: Halte URLs kurz und sprechend. yourdomain.de/seo-kassel/ ist besser als yourdomain.de/?p=42.
Ein Wort zu E-E-A-T: Google bewertet Seiten danach, ob sie Erfahrung (Experience), Fachkenntnis (Expertise), Autorität (Authoritativeness) und Vertrauenswürdigkeit (Trustworthiness) zeigen. Für kleine Unternehmen bedeutet das: Zeig, wer du bist. Schreib aus eigener Erfahrung, nenn deinen echten Namen, füge echte Bewertungen und Referenzen hinzu.
Schritt 4: Technisches SEO, Ladezeit, Mobile und Sitemap
Technisches SEO sorgt dafür, dass Google deine Website problemlos lesen und indexieren kann. Die wichtigsten Punkte sind: schnelle Ladezeit, mobile Darstellung und eine saubere Seitenstruktur. Wenn die Technik nicht stimmt, helfen gute Inhalte nur bedingt.
Google indexiert Websites heute nach dem Prinzip des Mobile First Indexing. Das bedeutet: Google schaut zuerst auf die mobile Version deiner Seite. Wenn deine Website auf dem Smartphone nicht gut aussieht oder zu langsam lädt, wirkt sich das direkt auf dein Ranking aus.
Diese technischen Punkte solltest du prüfen:
- Ladezeit: Teste deine Seite mit PageSpeed Insights (pagespeed.web.dev). Google bewertet dabei die Core Web Vitals, darunter den Largest Contentful Paint (LCP, wie schnell das Hauptbild lädt) und den Cumulative Layout Shift (CLS, ob Elemente beim Laden springen). Ziel: LCP unter 2,5 Sekunden.
- HTTPS: Deine Website muss über eine sichere Verbindung erreichbar sein. Ein gültiges SSL-Zertifikat ist heute Standard. Ohne HTTPS zeigt Chrome ein Warnsymbol, und Google gibt einen Rankingbonus für sichere Seiten.
- Mobile Darstellung: Teste deine Seite auf einem Smartphone. Sind Texte lesbar? Sind Buttons groß genug zum Tippen? Passt sich das Layout an kleine Bildschirme an (responsives Design)?
- Bilder-SEO: Gib jedem Bild einen beschreibenden Alt-Text (Beispiel: alt=“SEO Beratung Kassel Radu Malain“). Komprimiere Bilder, bevor du sie hochlädst. Große, unkomprimierte Bilder sind einer der häufigsten Gründe für langsame Websites.
- Sitemap einreichen: Deine XML-Sitemap zeigt Google, welche Seiten es indexieren soll. Reiche sie in der Google Search Console ein und aktualisiere sie, wenn du neue Seiten veröffentlichst.
- Doppelte Inhalte vermeiden: Sorge dafür, dass jede URL nur einmal erreichbar ist. Vermeide zum Beispiel, dass dieselbe Seite mit und ohne www oder mit und ohne abschließenden Schrägstrich aufgerufen werden kann.
Schritt 5: Backlinks aufbauen, wie du erste Verlinkungen bekommst
Backlinks sind Verlinkungen von anderen Websites auf deine Seite. Je mehr glaubwürdige Websites auf dich verlinken, desto mehr Autorität überträgt sich auf deine Domain. Google wertet das als Signal dafür, dass dein Inhalt vertrauenswürdig und relevant ist.
Backlinks sind der Off-Page-Teil von SEO, also der Teil, der außerhalb deiner eigenen Website passiert. Du kannst Backlinks nicht erzwingen, aber du kannst die Bedingungen dafür schaffen, dass andere auf dich verlinken.
Hier sind die drei realistischsten Wege für kleine Unternehmen:
- Branchenverzeichnisse: Trage dich in lokale und branchenspezifische Verzeichnisse ein. Google Business Profile, Yelp, Gelbe Seiten, die Webseite deiner Handelskammer oder deines Berufsverbands. Diese Links sind nicht spektakulär, aber sie bauen die Basis deiner Autorität auf.
- Lokale Kooperationen: Verlinke andere lokale Unternehmen, Lieferanten oder Partner auf deiner Website und bitte sie, dasselbe zu tun. Ein gegenseitiger Verweis zwischen zwei seriösen lokalen Unternehmen ist ein echter Backlink.
- Nützliche Inhalte erstellen: Blogartikel, Ratgeber und Anleitungen, die anderen wirklich helfen, werden von anderen Websites freiwillig verlinkt. Das ist die langfristige, nachhaltige Methode. Der Artikel, den du gerade liest, ist ein Beispiel dafür.
Finger weg von gekauften Links oder sogenannten „Link-Farmen“. Google erkennt diese Muster und bestraft Websites, die darauf setzen. Der Schaden überwiegt den kurzfristigen Nutzen deutlich.
SEO-Checkliste für kleine Unternehmen (zum Abhaken)
Eine SEO-Checkliste für kleine Unternehmen enthält die wichtigsten Punkte, die du regelmäßig abhaken solltest: Google Search Console eingerichtet, Seiten mit klaren Titeln und Meta-Beschreibungen versehen, Ladezeit geprüft, mobile Darstellung getestet, wichtigste Keywords im Text verwendet und mindestens eine neue Seite oder ein Blogartikel pro Monat veröffentlicht.
Hier ist die komplette Checkliste, strukturiert nach den fünf Schritten:
Einmalige Setup-Aufgaben
- Google Search Console einrichten und Domain verifizieren
- Google Analytics (GA4) einrichten und mit der Search Console verknüpfen
- XML-Sitemap erstellen und in der Search Console einreichen
- robots.txt prüfen, keine wichtigen Seiten blockiert
- HTTPS aktiviert und SSL-Zertifikat gültig
- Google Business Profile anlegen oder beanspruchen und vollständig ausfüllen
- NAP-Konsistenz prüfen: Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch
Keyword-Recherche und Content-Planung
- Keyword-Recherche für die wichtigsten fünf Leistungen durchgeführt
- Suchintention jedes Keywords verstanden (informational, commercial, transactional)
- Longtail-Keywords identifiziert, die realistisch zu ranken sind
- Content-Roadmap angelegt: eine Seite oder ein Artikel pro Keyword-Gruppe
- Keine Keyword-Kannibalisierung (zwei Seiten kämpfen nicht um denselben Begriff)
On-Page-SEO für jede wichtige Seite
- Title Tag vorhanden, enthält Hauptkeyword, 50 bis 55 Zeichen
- Meta-Beschreibung vorhanden, 135 bis 140 Zeichen, Nutzen klar benannt
- Genau eine H1 pro Seite, Hauptkeyword enthalten
- Inhalte beantworten die Suchintention vollständig
- Interne Verlinkung zu verwandten Seiten gesetzt
- URL kurz, sprechend, keine kryptischen Zeichenfolgen
- Bilder mit Alt-Texten versehen, komprimiert
Technisches SEO
- PageSpeed Insights geprüft, Ladezeit unter drei Sekunden auf Mobilgeräten
- Core Web Vitals im grünen Bereich (LCP, CLS, INP)
- Responsives Design, Seite auf Smartphone nutzbar
- Indexierungsfehler in der Search Console behoben
- Keine doppelten Inhalte oder doppelten URLs
Backlinks und Off-Page
- In mindestens drei lokale Verzeichnisse eingetragen
- Google Business Profile vollständig, aktuelle Bilder, Öffnungszeiten korrekt
- Mindestens ein Gastbeitrag oder eine Erwähnung auf einer anderen Website
- Backlink-Profil über Ahrefs Webmaster Tools geprüft
Laufend (monatlich)
- Search Console auf neue Indexierungsfehler prüfen
- Mindestens einen neuen Blogartikel oder eine neue Seite veröffentlicht
- Einen bestehenden Artikel aktualisiert und verbessert
- Rankings der wichtigsten Keywords beobachtet
- Neue Google Business Profile Bewertungen beantwortet
Lieber abgeben statt alles selbst zu machen? Ich übernehme dein SEO in Kassel und Nordhessen.
SEO in Kassel ansehen→Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?
SEO braucht Zeit. Erste Ergebnisse siehst du meistens nach drei bis sechs Monaten. Wie sich diese Zeit Phase für Phase aufteilt, zeigt der Ratgeber Wie lange dauert SEO. Das ist kein Fehler im System, sondern liegt daran, dass Google Seiten erst über mehrere Crawls hinweg einschätzt und bewertet. Wer frühzeitig anfängt und dranbleibt, hat langfristig einen echten Vorsprung vor der Konkurrenz.
Viele geben auf, weil sie nach vier Wochen keine Ergebnisse sehen. Das ist der häufigste Fehler. Google braucht Zeit, um deine Seite zu crawlen, zu indexieren und einzuschätzen. Dieser Prozess läuft über mehrere Crawl-Zyklen hinweg ab.
Ein realistischer Zeitplan sieht so aus:
- Monat 1 bis 2: Du richtest die Technik ein, führst Keyword-Recherche durch und optimierst die wichtigsten Seiten. Noch keine sichtbaren Ranking-Verbesserungen.
- Monat 3 bis 4: Erste Seiten rücken in die Top 20 vor. Longtail-Keywords beginnen Traffic zu bringen.
- Monat 5 bis 6: Erste echte Ergebnisse. Wichtige Keywords auf Seite 1, spürbar mehr organischer Traffic.
- Monat 7 und danach: SEO zahlt sich aus. Mit laufender Pflege wächst die Sichtbarkeit weiter.
Das Gute daran: Im Gegensatz zu bezahlter Werbung (Google Ads) hört der Traffic nicht auf, wenn du aufhörst zu zahlen. Organische Rankings, die du dir erarbeitet hast, bleiben bestehen, solange du die Seite pflegst.

Wann du SEO lieber abgibst (und was das kostet)
Wenn du merkst, dass SEO zu viel Zeit frisst, die dir für dein eigentliches Geschäft fehlt, ist der richtige Moment, es abzugeben. Gleiches gilt, wenn du in einem umkämpften Markt schneller sichtbar werden willst oder technische Probleme auftauchen, die du nicht selbst lösen kannst. Dann lohnt sich professionelle Unterstützung.
SEO selber machen ist eine gute Idee, wenn du am Anfang bist, Zeit hast und verstehen willst, wie das alles funktioniert. Aber es gibt klare Momente, in denen Abgeben die vernünftigere Entscheidung ist:
- Du steckst jede Woche mehrere Stunden in SEO, aber der Aufwand fehlt dir beim eigentlichen Geschäft.
- Du konkurrierst in einem stark umkämpften Markt, wo die ersten Seiten von gut finanzierten Wettbewerbern belegt sind.
- Technische Probleme tauchen auf (zum Beispiel Indexierungsfehler, Core Web Vitals im roten Bereich, Hacker-Attacken), die du nicht selbst lösen kannst.
- Du möchtest schneller wachsen, als es mit DIY-SEO realistisch möglich ist.
Was kostet SEO, wenn ich es auslagere?
Eine SEO-Agentur kostet je nach Umfang zwischen 500 und 2.000 Euro pro Monat. Freelancer sind oft günstiger, verlangen aber trotzdem 300 bis 800 Euro monatlich. Wenn du SEO selber machst, zahlst du nur deine Zeit und eventuell ein bezahltes Tool. Das ist für viele Selbstständige zu Beginn die sinnvollere Option.
Wenn du überlegst, SEO professionell auslagern zu lassen, schau dir gerne mein Angebot für SEO in Kassel und Nordhessen an. Ich arbeite direkt mit dir, ohne Agentur-Maschinerie. Was du und ich besprechen, setze ich selbst um. Du hast jederzeit Transparenz darüber, was passiert und warum.
Falls dich interessiert, wie andere Selbstständige SEO angehen, lies auch meinen Ratgeber SEO für Selbstständige und den Artikel Deine Website bringt keine Kunden, wo ich die häufigsten Fehler aufzeige.
Das fragen die meisten
Kann ich SEO selber machen?
Ja, du kannst SEO selber machen. Du brauchst dafür keine teure Agentur. Was du brauchst, ist Zeit, ein paar kostenlose Tools und ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Google Seiten bewertet. Für kleine Unternehmen und Selbstständige reichen die Grundlagen oft aus, um sichtbar zu werden.
Wie fange ich mit SEO an?
Fang mit der Google Search Console an. Richte sie ein, leg eine Sitemap an und schau, welche Seiten bereits Traffic bekommen. Dann kommt die Keyword-Recherche: Welche Begriffe sucht deine Zielgruppe? Danach optimierst du Titel, Meta-Beschreibung und Inhalt der wichtigsten Seiten. Ein Schritt nach dem anderen.
Welche kostenlosen SEO-Tools gibt es für Anfänger?
Die Google Search Console ist Pflicht und kostenlos. Dazu kommen Google Analytics, der Keyword Planner aus dem Ads-Konto und die kostenlosen Tools von Ahrefs Webmaster Tools. Für WordPress-Websites hilft das Plugin RankMath oder Yoast. Mit diesen vier Werkzeugen kommst du als Anfänger weit.
Was gehört in eine SEO-Checkliste für kleine Unternehmen?
Eine SEO-Checkliste für kleine Unternehmen enthält die wichtigsten Punkte, die du regelmäßig abhaken solltest: Google Search Console eingerichtet, Seiten mit klaren Titeln und Meta-Beschreibungen versehen, Ladezeit geprüft, mobile Darstellung getestet, wichtigste Keywords im Text verwendet und mindestens eine neue Seite oder ein Blogartikel pro Monat veröffentlicht.
Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?
SEO braucht Zeit. Erste Ergebnisse siehst du meistens nach drei bis sechs Monaten. Das ist kein Fehler im System, sondern liegt daran, dass Google Seiten erst über mehrere Crawls hinweg einschätzt und bewertet. Wer frühzeitig anfängt und dranbleibt, hat langfristig einen echten Vorsprung vor der Konkurrenz.
Was kostet SEO, wenn ich es als Selbstständiger auslagere?
Eine SEO-Agentur kostet je nach Umfang zwischen 500 und 2.000 Euro pro Monat. Freelancer sind oft günstiger, verlangen aber trotzdem 300 bis 800 Euro monatlich. Wenn du SEO selber machst, zahlst du nur deine Zeit und eventuell ein bezahltes Tool. Das ist für viele Selbstständige zu Beginn die sinnvollere Option.
Wie bringe ich meine Website bei Google nach oben?
Du bringst deine Website nach oben, indem du genau das anbietest, was Suchende suchen. Das bedeutet: relevante Keywords im Text, eine klare Seitenstruktur, schnelle Ladezeiten und Inhalte, die wirklich helfen. Außerdem braucht deine Seite Verlinkungen von anderen Websites, sogenannte Backlinks. Je glaubwürdiger diese Quellen, desto besser das Ranking.
Wann sollte ich SEO lieber an einen Profi abgeben?
Wenn du merkst, dass SEO zu viel Zeit frisst, die dir für dein eigentliches Geschäft fehlt, ist der richtige Moment, es abzugeben. Gleiches gilt, wenn du in einem umkämpften Markt schneller sichtbar werden willst oder technische Probleme auftauchen, die du nicht selbst lösen kannst. Dann lohnt sich professionelle Unterstützung.
Lieber jemanden fragen, der das täglich macht?
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